Frage der Woche KW 26 24.06.2020

Frage der Woche KW 26

„Ich habe gehört, dass ich für Gott arbeiten soll. Wie ist das gemeint? Ich muss doch arbeiten gehen, um für meinen Lebensunterhalt zu sorgen. Arbeit im Reich Gottes ist meist ehrenamtlich und ich kann mir nicht vorstellen, dass wir alle auf Spendenbasis leben sollen…“

Viele denken, Arbeit wäre ein Fluch und denken an die Stelle im 1. Mose 3, nachdem Adam und Eva das Paradies verlassen mussten:

„Zum Menschen sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir geboten hatte, davon nicht zu essen, ist der Erdboden deinetwegen verflucht. Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens.
Dornen und Disteln lässt er dir wachsen und die Pflanzen des Feldes wirst du essen.
 Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst; denn von ihm bist du genommen, Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück.
23 Da schickte Gott, der HERR, ihn aus dem Garten Eden weg, damit er den Erdboden bearbeite, von dem er genommen war.“ (1. Mose 3:17-19+23)

Doch dieses Bild ist so nicht richtig.
Gott hat dem Menschen von Anfang an eine Aufgabe gegeben:

„Gott, der HERR, nahm den Menschen und gab ihm seinen Wohnsitz im Garten von Eden, damit er ihn bearbeite und hüte.“ (1. Mose 2:15)
Etwas später, in 1. Mose 2:20 gibt Gott dem Menschen die Aufgabe, den Tieren einen Namen zu geben.

Jede ehrliche Arbeit ist wertvoll – in der Bibel werden uns Menschen mit den unterschiedlichsten Berufen vorgestellt: Hirte, König, Arzt, Purpurhändlerin, Staatsbeamter, Zeltmacher, Schafzüchter, Feigenzüchter, Zimmermann.
Im Wirtschaftssystem Gottes hat jede Arbeit den gleichen Wert.
Auch hier ist es mal wieder die Herzenshaltung, mit der gearbeitet wird, die zählt.

In Kolosser 3:23-24 können wir lesen, dass wir nicht für Menschen, sondern für Gott arbeiten:

„Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen;
ihr wisst, dass ihr vom Herrn das Erbe als Lohn empfangen werdet. Dient Christus, dem Herrn!“

Gott hat jeden von uns mit Gaben und Fähigkeiten ausgerüstet, er hat für jeden eine Berufung, d.h. eine Aufgabe, die genau dieser Mensch am besten erfüllen kann. Das kann eine "christliche" Arbeit sein, oder aber genauso ein „normaler“ Arbeitsplatz. Diese Arbeit macht uns dann (hoffentlich) auch am meisten Freude.
Er ist es auch, der uns Erfolg und Gelingen schenkt, wie man z.B. bei Josef (1. Mose 39) oder auch bei Jakob   (1. Mose 31) sehen kann.

Hört doch zur Vertiefung gerne mal hier in die Podcasts von bibel-finanz.de rein:
Postcast 007 bis 010! Echt empfehlenswert.enlightened

Die Bibel hat noch viel mehr zum Thema Arbeit zu sagen: über Arbeitgeber und Arbeitnehmer, über Fleiß, Ehrgeiz, Faulheit und Überarbeitung und das rechte Maß, über Lohnzahlung, Geschäftspartnerschaft und Ruhestand… es lohnt sich, tiefer zu graben. angel

Habt Ihr auch eine Frage? Hier geht's zur Anleitung. Ich freue mich drauf! smiley

 


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