Wortspiele: vom "Sperlingen" und "Hamstern" 02.07.2020

Wortspiele: vom "Sperlingen" und "Hamstern"

Also, ich liebe ja Wortspiele! Sie zaubern mir immer ein Lächeln auf’s Gesicht. Heute bin ich über die ultimative Kombination gestolpert: Wortspiel plus Jesus!

Bei meiner online Recherche fand ich einen Auszug aus dem Buch von Pfarrer Wilhelm Busch
(1897-1966) „Lass dein Heil uns schauen“.

Er schreibt dort über Matthäus 6, 25-31 und seine Beobachtungen unter Christen dazu.

„Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?
Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?
Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?
Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.
Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: Sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?
Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.“

 „Lasst doch den himmlischen Vater für euch sorgen.“
Man braucht diesen Satz nur auszusprechen, dann schreit schon alles: „Das ist aber bequem!“ O gewiss! Aber warum tun wir es denn nicht? Daran wird ja deutlich, dass dieses Vertrauen eine Kunst ist. Jesus sagt selbst, dass die „Heiden es nicht können“ Und solche Heiden sind mitten in der Christenheit sehr zahlreich.

Die Kriegsgeneration hat das Wort hamstern“ erfunden und beschreibt damit ihren sorgenerfüllten und gottvergessenen Kampf ums Überleben. Vielleicht dürfen wir Christen auch einmal ein neues Wort bilden: Wir sollten „sperlingen“.

Das heißt: Wir sollten unbekümmert und fröhlich unseren himmlischen Vater für uns sorgen lassen, wie es die Sperlinge auch tun. Diese Sache war Jesus offenbar sehr wichtig. Er hat öfter über die Sperlinge gesprochen. Der Waisenvater Georg Müller aus Bristol hat beim Studieren dieser Stelle eine köstliche Entdeckung gemacht. Einmal erwähnt Jesus: »Kauft man nicht zwei Sperlinge für einen Cent?«, und ein anderes Mal fragt er: „Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Cent?“

Sperlinge sind also so wertlos, dass man einen dazubekommt, wenn man vier kauft. Das ist der Hintergrund zu dem Wort Jesu: „Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?“ Der himmlische Vater sorgt für diese unbeachteten Vögel. Wie viel mehr für seine Kinder! Wir hätten viel mehr Ursache als die Sperlinge, so fröhlich sorglos zu sein. Wie muss das Menschenherz verfinstert und mit Misstrauen gegen seinen himmlischen Vater erfüllt sein, dass uns diese Botschaft Jesu so unglaublich vorkommt! Wie bemüht sich unser himmlischer Vater durch den Herrn Jesus, unseren Glauben zu gewinnen! Vertrau ihm mehr!

("Lass dein Heil uns schauen" Andachtsbuch; Schriftenmissionsverlag Gladbeck 1951 S.304)

Dem kann ich nur von Herzen zustimmen! Bis zum nächsten Mal! Eure Gabi


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